Erste Deutsche Trampstelle

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Argumente für die erste Trampstelle in Deutschland

Trampen ist billig

... billig

Steigende Ölpreise, Erhöhung der ÖPNV-&Bahn-Preise, Wegfall von Bus- und Bahnlinien - Mobilität wird schwieriger und teurer. Viele können sich ein Auto nicht mehr leisten und Bus&Bahn kommen seltener und werden teurer. Trampen ist da eine Alternative trotz Geldmangels zu reisen. Die Möglichkeiten Fliegen, Auto, Bus, Bahn und Mitfahrgelegenheiten werden um eine weitere ergänzt.

Trampen ist flexibel

... flexibel

Im Gegensatz zu Bus, Bahn und Mitfahrgelegenheiten kann Trampen zu jeder Zeit an jedem Ort angefangen und beendet werden. Dies ermöglicht eine flexible Handhabung und Planung des Reisens je nach Bedarf.

Trampen ist umweltfreundlich

... umweltfreundlich

Beim Trampen werden Fahrzeuge genutzt die sowieso unterwegs sind. Gegenüber dem selber mit dem Auto fahren werden gleich doppelt Ressourcen gespart:
1. fahren sowieso weniger Autos und
2. rollt dadurch der Verkehr auch flüssiger, was den Verbrauch der noch fahrenden Fahrzeuge verringert.

Trampen ist sicher

... sicher

Beim Trampen kann sich der/die Fahrer/In entscheiden wen er mitnehmt und der/die TramperIn entscheiden bei wem er/sie einsteigt. Für Täter ist es einfacher sich in einem schwach besetzten Zug oder über mitfahrgelegenheiten ein Opfer zu suchen. Opfer sind oft darauf angewiesen diesen Zug oder diese Mitfahrgelegenheit wie geplant zu nutzen; TramperInnen nehmen bei einem schlechten Gefühl lieber das nächste Auto.

Aktuelle Situation & Probleme

Berliner und Potsdamer TramperInnen die nach Osten, Westen oder Süden wollen versuchen es an den Raststätten Grunewald und Michendorf oder schon heute an der B2 in Potsdam.
Raststätte Grunewald: Noch relativ einfach von der S-Bahnstation Nikolassee zu erreichen, ist die Stelle oft nicht von Erfolg gekrönt. Nur wenige Autos halten dort und noch weniger fahren in die gewollte Richtung.
Raststätte Michendorf: sehr erfolgreiche Stelle, allerdings sehr beschwerliche Anreise. Mit Zug oder Bus kommt man zum Bahnhof Michendorf. Vom Bahnhof Michendorf braucht man zu Fuß eine halbe Stunde zur Autobahn und muss dann noch einige hundert Meter an der Autobahn entlang. Dies ist beschwerlich und auch gefährlich.
B2/Leipziger Straße: Zum Hauptbahnhof kommt man mit Bus, Tram, S-Bahn und Regionalzügen; von dort sind es nur wenige Meter zur Leipziger Straße. Dort ist zwar viel Verkehr, was erstmal Erfolg verspricht, es hindert aber auch die Autos am gefahrlosen Anhalten. Dadurch verteilen sich erstens die TramperInnen an verschiedene Stellen sodass die Autos nicht wissen wo diese stehen und oft ist ein Halten nicht möglich.

Wie könnte eine Trampstelle diese aktuelle Situation positiv beeinflussen?

  1. Die Sicherheit würde weitreichend erhöht. Autos könnten problemlos in der Haltebucht halten und sich dann wieder einordnen. Die TramperInnen müssten sich nicht auf die Straße begeben um einzusteigen.
  2. Nahezu alle Potsdamer und Berliner TramperInnen würden sich an diese Stelle stellen und sich nicht mehr an verschiedene Stellen verteilen. Der Ort ist einfach sehr leicht zu erreichen 1. Gibt das den TramperInnen eine Orientierung und lässt sie keine gefährlichen Wege zu anderen Stellen aufsuchen. 2. Gibt das den AutofahrerInnen eine Orientierung das dort TramperInnen stehen.
  3. Es wäre die erste in Deutschland und hätte Signalwirkung. Potsdam könnte eine Vorreiterrolle einnehmen und sich als fortschrittliche Stadt profilieren.

Selbst wenn man gegen das Trampen ist: Es wird immer TramperInnen geben und man erhöht die Sicherheit für alle Beteiligten!!!